Häufig gestellte Fragen

Welche Patienten werden behandelt?

In meiner Praxis für Neuropsychologie und Psychotherapie behandele ich erwachsene Patienten ab dem 18. Lebensjahr. Da die Kassenzulassung (Abrechnung über die Krankenversicherungskarte) ausschließlich für die Erbringung neuropsychologischer Leistungen besteht, sind die Therapieplätze bevorzugt reserviert für Patienten mit erworbener Hirnschädigung, d.h. für Patienten, die eine Hirnerkrankung oder Hirnverletzung erlitten haben.

Wodurch entsteht eine Hirnschädigung?

Die Ursachen für Hirnschädigungen sind vielfältig: eine Hirnverletzung kann bspw. resultieren aus einem schweren Unfall. Aber auch Schlaganfälle, Entzündungen des Gehirns, Hirntumore, Sauerstoffmangel oder neurodegenerative Erkrankungen können das Hirngewebe schädigen und damit die Hirnfunktionen beeinträchtigen.

Wird auch Psychotherapie für Patienten ohne Hirnschädigung angeboten?

Vorrangig werden Patienten mit Hirnschädigungen behandelt. Aus Kapazitätsgründen kann nur im Ausnahmefall bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung eine Verhaltenstherapie erfolgen.

Wie wird die Therapie finanziert?

Da ein Sonderbedarfskassensitz für neuropsychologische Leistungen vorliegt, rechne ich direkt mit den gesetzlichen Krankenversicherungen ab. Patienten kommen mit ihrer Krankenversicherungskarte ohne Überweisung in meine Praxis. Weitere alternative Kostenträger sind private Versicherungen, Beihilfe, Berufsgenossenschaften oder Unfallversicherungen. Hier erfolgt die Übernahme der Behandlungskosten nach Antrag.

Wie lange dauert eine Therapie?

Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten. Für eine neuropsychologische Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für maximal 60-80 Therapiestunden übernommen. Die tatsächliche Anzahl der Therapiestunden hängt ganz individuell vom Krankheitsbild und Heilungsverlauf ab.

Bestehen Wartezeiten?

Ich bemühe mich, Ihnen recht schnell einen Termin für ein Erstgespräch anzubieten. Wartezeiten hängen von der Auslastung der Praxis ab, bitte erfragen Sie den aktuellen Stand telefonisch oder per Email.

Was muss ich zum Erstgespräch mitbringen?

Zum Erstgespräch müssen die Krankenversicherungskarte und – falls vorhanden – neuropsychologische Vorbefunde vorliegen. Zudem ist eine schriftliche Bestätigung von neurologischer Seite notwendig, in der Art und Zeitpunkt der Hirnschädigung vermerkt sind. Für diesen Nachweis kann auch der Entlassungsbericht einer kürzlich stattgefundenen Rehabilitationsbehandlung herangezogen werden.